postheadericon Metropole an der Elbe

Die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt findet sich mit rund 230.000 in den Registern verzeichneten Einwohnern auf Platz zwei der größten Städte des Bundeslandes.

Sie erstreckt sich mit einer Fläche von knapp 201 Quadratkilometern im Osten der Magdeburger Börde hauptsächlich am Westufer der Elbe. Nur kleinere zur Stadt gehörende Siedlungen sind am Ostufer zu finden. Die Metropole weist mit einem mittleren Jahresniederschlag von nur rund 500 Millimetern eine klimatische Besonderheit auf.

In der Region Magdeburg lassen sich Spuren erster Besiedelungen auf die Saaleeiszeit zurück datieren. Sie fand vor rund 150.000 Jahren statt. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 905 nach Beginn der Christlichen Zeitrechnung. Eine erste Blüte erlebte Magdeburg im elften Jahrhundert, wo sich hier bereits ein Messezentrum entwickelte. 1631 wurde die Stadt im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges fast vollständig vernichtet. Viele Teile des Wiederaufbaus sind den Bemühungen von Otto von Guericke zu verdanken, der mehr als drei Jahrzehnte Bürgermeister war und durch seine Erkenntnisse in der Physik Weltruhm erlangt hat. Weitere große Zerstörungen musste Magdeburg im II. Weltkrieg hinnehmen.

Das hat dazu geführt, dass sich Magdeburg heute als sehr moderne Stadt präsentiert. Sie ist durch umfangreiche Eingemeindungen stark gewachsen. Zu DDR-Zeiten galt sie als eines der bedeutendsten Zentren des Maschinenbaus. Auch heute sind noch viele Unternehmen dieser Branche zu finden, die aber inzwischen von einem starken Dienstleistungsbereich und einem sich weiter entwickelnden Forschungsstandort ergänzt werden. Dort schlägt sich positiv nieder, dass die Stadt gute Verkehrsanbindungen sowohl auf Schiene und Straße als auch auf dem Wasserweg besitzt.