postheadericon Sehenswertes in Magdeburg

Die ostdeutsche Metropole Magdeburg musste zwei Mal eine fast vollständige Zerstörung hinnehmen.

Die Erste fand im Dreißigjährigen Krieg und die Zweite im II. Weltkrieg statt. Letztere sorgte dafür, dass fast die komplette historische Altstadt in Trümmern lag. Dennoch sind viele sehenswerte Dinge erhalten geblieben, zu den vor allem eine ganze Liste von sakralen Bauwerken gehört. In unmittelbarer Nachbarschaft sind beispielsweise die Petrikirche und die Wallonenkirche zu finden.

Ebenfalls einen Ausflug wert ist das im Jahr 1938 in Betrieb genommene Schiffshebewerk in Rothensee, das zu Zeiten des Betriebs einen Höhenunterschied von 16 Metern ausgleichen und Schiffe bis zu einer Gesamtlast von 1.000 Tonnen heben konnte. Seine Bedeutung für das Befahren der Magdeburger Wasserstraßen hat es durch die Fertigstellung der Sparschleuse Rothensee inzwischen verloren.

Wer in Magdeburg wohnt oder zu Gast ist und am Abend ausgehen möchte, der ist am Hasselbachplatz gut aufgehoben. Er wird aus fünf sternförmig angeordneten Straßen gebildet. Seine Bebauung besteht aus Gründerzeithäusern, die besonders viele gastronomische Einrichtungen beherbergen. Der Hasselbachplatz gilt als Zentrum des nächtlichen Lebens in Magdeburg.

„Kiek in der Köken“ – So heißt ein Turm, der als einer der wenigen Überreste der aus dem Mittelalter stammenden Befestigung noch besichtigt werden kann. Er entstand in der ersten Hälfte der 15. Jahrhunderts und sollte zusammen mit anderen Wehrtürmen und einer palisadenartigen Befestigung die Stadt gegen die Übergriffe der Hussiten schützen. Interessant ist die Namensgeschichte, die man bei einer Besichtigung erzählt bekommt.

Das ist längst nicht alles, was man sich in Magdeburg etwas genauer anschauen sollte. Die Stadt besitzt unzählige Museen und kann auch mit einigen Theatern und Kabaretts aufwarten. Der Zoo, der Elbauenpark, der Botanische Garten, ein Erlebnisbad und einige andere Dinge helfen auch dabei, sich die Freizeit angenehm gestalten zu können.